Kolumbien: Die Wurzeln der Gewalt sind noch intakt

Dieser Beitrag stammt von amerika21 (Übersetzung: Sascha Jablonski).

Colombia Informa sprach mit Pater Javier Giraldo, dem Koordinator der Cinep-Datenbank für Menschenrechte und politische Gewalt (Interview: Colombia Informa).

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Korruptionsskandal um Millionengelder für den Frieden in Kolumbien

Dieser Beitrag stammt von amerika21 (Autor: Georg Stein).

Norwegen, Schweden und die Schweiz fordern Transparenz und Rechnungsprüfung. Verantwortliche für Verwaltung der Friedensgelder zurückgetreten und entlassen.

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Exhumierungen und Folterzentren ‒ Kolumbien weit entfernt von Frieden

Dieser Beitrag stammt von amerika21 (Autorin: Ani Dießelmann).

Praktiken des Terrors erinnern an Paramilitärs. Deren Hinweise führten bisher zu 9.000 Exhumierungen aus Massengräbern. Folterhäuser an der Pazifikküste

Cali. Die Staatsanwaltschaft im südlichen Pazifikdepartement Nariño bringt Beweise für die Existenz sogenannter Hackhäuser vor. Dies sind von kriminellen Banden geführte Folterzentren. Die örtliche Polizei weist das zurück und behauptet, sie habe ausreichend Nachforschungen angestellt, jedoch ohne Resultate.

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Schmutzige Kohle aus Kolumbien: El Cerrejón (Video)

Im Norden Kolumbiens befindet sich einer der größten Kohle-Tagebauten der Welt: El Cerrejón. Die hier von drei multinationalen Unternehmen abgebaute Kohle wird unter anderem in deutschen Kraftwerken verheizt. Die lokale Bevölkerung profitiert davon nicht, im Gegenteil: Vertreibung, Umweltzerstörungen, Dürren, Krankheiten und Unterernährung sind die Folge.

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Ohne den Staat: Kolumbianische Bauern beseitigen Koka-Pflanzungen

Dieses Interview ist auf deutsch zuerst im re:volt magazine erschienen.

Die Beseitigung des Kokas in Arauca war das Werk der Bauern

Das Departamento Arauca – im Osten Kolumbiens – wurde am 22. März 2018 zum Territorium ohne illegale Pflanzungen erklärt. Dies wurde unter Beteiligung der sozialen und populären Organisationen, der UNO, der staatlichen Agentur für die Substitution illegaler Pflanzungen und dem Minister für Post-Konflikt in der Gemeinde Arauquita verkündet.
Was diese Erklärung auszeichnet, ist, dass das Erreichte dem Widerstand, der Mobilisierung und Organisation der Bäuerinnen und Bauern in Arauca zu verdanken ist. Diese haben trotz jahrelanger staatlicher Vernachlässigung und Gewalt kollektive ökonomische Alternativen für das Leben entwickelt – wie zum Beispiel den Anbau von Lebensmitteln für den Konsum in der Region und im Land.

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